Das Cello

Theaterstück für einen Schauspieler und drei Cellisten.

Für diese Uraufführung konnte Elfi Schweiger herausragende KünstlerInnen gewinnen: Regisseur Andreas Gergen, Schauspieler Mathias Schlung, die Cellisten Leonhard Roczek, Matthias Bartolomey und Aylinn Heredia. Ein Mittelpunkt dieses Stückes ist ein Cello. Ein zweiter Mittelpunkt ist der Cellospieler. Ein dritter Mittelpunkt sind die Cellokomponisten. Wie schaut das Leben eines Orchestermusikers aus, was bedeutet es, als berühmter Solist zu arbeiten, was sind die Besonderheiten eines Cellisten im Quartett?
Rückblickend auf viele Jahre als Solocellist im Orchester, als Solist mit bedeutenden Orchestern, als Kammermusiker in meinem selbst gegründeten Quartett, kann ich – nein, muss ich – sagen, muss es mir eingestehen: Ich war ein Glückskind! Ja, ich war ein Glückskind! Welches Glück empfand ich, als ich das Probespiel mit genau diesem unangenehmen Stück von Joseph Haydn bei den Berliner Philharmonikern gewann. Mit 21 Jahren erster Cellist bei den Berliner Philharmonikern! Nie hätte ich mir das erträumen lassen. Ich bin nur auf Anraten meines Lehrers hingegangen: „Probier es einfach! Es ist eine Erfahrung, die dir nicht schadet. Und den Haydn musst du sowieso im Programm haben.“ Ich konnte es nicht fassen, ich machte Luftsprünge, tanzte wie wild umher und fiel erschöpft mit klopfendem Herzen und tränenüberströmt in einen Sessel. Damals wusste ich nicht, dass es einem der besten Cellisten der Welt auch so ergangen ist. Das war 1924. Ich teile dieses nicht fassbare Glück mit einem der besten Cellisten der Welt – mit Gregor Piatigorsky!

Besetzung:
Andreas Gergen / Regisseur
Mathias Schlung / Schauspieler
Leonhard Roczek / Cellist
Matthias Bartolomey / Cellist
Aylinn Heredia / Cellistin


Termine

23 Februar/ 17:00 / Neue Tribüne Wien